
Alois Peithner lässt die Funken sprühen Foto: Hanske Die letzten Meister aus Karlsbad Die Namen Deutzer und Peithner stehen für eine untergegangene Welt deutsch-böhmischer Handwerkskunst Regensburg. Dass der Dampfnudel-Uli, Gott sei es geklagt, im Februar in seiner weltberühmten Mehlspeisen-Kapelle die letzte kulinarische Messe las, markierte das Ende einer einzigartigen Karriere. Das Phänomen des Konditormeisters, der in seiner Arbeit aufgegangen war wie der Dampfnudelteig im Topf, hat den Baumburgerturm verlassen. Das war das Schlusskapitel einer besonderen Geschichte. Der Dampfnudel-Uli war tatsächlich der letzte aus der Riege der aktiven Handwerksmeister, die von sich sagen können, „ich bin in Karlsbad geboren“. Das Buch hat Uli Deutzer 46 Jahre offen gehalten, so lange er es physisch konnte. Sein erklärtes Ziel, den 80. Geburtstag unter seinen Gästen aus aller Welt zu feiern, hat Deut...